Vorwürfe von amnesty international: CIA arbeitete für Geheimflüge mit Tarnfirmen
- Zur Entführung von Terrorverdächtigen genutzt
- Menschenrechtsorganisation will schärfere Kontrollen
Der US-Geheimdienst CIA hat nach Angaben der Menschenrechtsorganisation amnesty international bei der Entführung von Terrorverdächtigen private Luftfahrtunternehmen als Tarnfirmen genutzt. Die CIA habe so die Transporte geheim halten wollen, hieß es in einem am Mittwoch in London veröffentlichten ai-Bericht. Rund eintausend Flüge habe der Geheimdienst offenbar über Tarnfirmen abgewickelt. amnesty international interviewte für den Bericht nach eigenen Angaben zahlreiche Menschen, die verschleppt wurden.
Wegen der Tarnfirmen-Praxis sei es nicht möglich zu wissen, wie viele Menschen festgenommen, entführt, über Staatsgrenzen hinweg befördert oder an geheimen Orten festgehalten worden seien. Die Organisation rief die Regierungen auf, alle Geheimdienstflüge als staatliche Flüge auszuweisen. Damit könnten derartige Praktiken verhindert werden. (apa/red)
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