Gefechte zwischen Militär und Rebellen: 13 Aufständische bei zahlreichen Kämpfen tot
- Experten: Militärisch kann Konflikt nicht gelöst werden
Das kolumbianische Militär hat bei Gefechten in mehreren Landesteilen mindestens 13 linke Rebellen getötet. Bei den Opfern handle es sich um Mitglieder der marxistischen "Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens" (FARC) und anderer, kleinerer Rebellengruppen, teilte ein Militärsprecher am Montag weiter mit. Trotz der fast täglichen Erfolgsmeldungen der Streitkräfte im Kampf gegen die Guerilla ist ein Ende des seit mehr als 40 Jahren andauernden bürgerkriegsartigen Konflikts nicht in Sicht.
Beobachter in Bogota halten den Konflikt für militärisch nicht zu gewinnen. Die Rebellen seien wegen ihrer Einnahmen aus dem Drogenschmuggel zu gut ausgerüstet, und die Berge und Urwälder Kolumbiens eine ideale Rückzugsbasis für Aufständische. Dennoch hat der konservative Präsident Alvaro Uribe, der die FARC militärisch in die Knie zwingen will, beste Aussichten, im Mai wiedergewählt zu werden.
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