Streik auf Universität für Veterinärmedizin:
Studenten blockierten symbolisch Eingang
- U.a. wird Streichung von Wahlfächern bemängelt
- Uni-Leitung: "Mängel teilweise durchaus berechtigt"
Mit einer symbolischen Blockade des Eingangs der Veterinärmedizinischen Universität Wien (VUW) machten Donnerstag Morgen rund 150 Studierende auf Probleme an ihrer Uni aufmerksam. Bemängelt wurden vor allem die Streichung von Wahlfächern, Nachteile bei Prüfungsanmeldungen durch technische Probleme und ganz allgemein "mangelnde Kommunikation" seitens des Rektorates. Die Blockade war insofern symbolisch, als nach einer kurzen Information niemand am Betreten oder Verlassen der Uni gehindert wurde.
Vertreter der Uni-Leitung zeigten für die Anliegen der Studenten jedenfalls teilweise Verständnis. Rektor Wolf-Dietrich von Fircks und Vizerektor Wolfgang Künzel stellten sich im Laufe der Aktion öffentlich den Fragen der Protestierenden. "Die von den Studenten geäußerten Mängel sind teilweise durchaus berechtigt und resultieren aus der herrschenden Finanzknappheit", so von Fircks gegenüber der APA. Der Rektor erklärte sich auch bereit, mit den Studentenvertretern weitere Gespräche zu führen.
Maria Guschlbauer, Vorsitzende der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) an der VUW, begrüßte die öffentliche Aussprache mit der Uni-Leitung. Allerdings seien die Gespräche "erst nach mehrmaliger Aufforderung" aufgenommen worden, bemängelte die Studentenvertreterin. In der Vergangenheit sei man wenn überhaupt nur schlecht informiert worden. Generell müsse es an der Universität mehr Kommunikation geben, schließlich seien Studenten "die Kunden der Universität". (apa/red)
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