Nach Styrian Spirit-Pleite: Gespräche über eigene Salzburger Fluglinie laufen bereits
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Nach der Pleite der Styrian Spirit und dem damit verbundenen Wegfall wichtiger Anbindungen an das internationale Flugnetz von Air France und Swiss denkt man in Salzburg über die Gründung einer eigenen Salzburger Fluglinie nach. Seit Freitag gibt es darüber Gespräche, bestätigte Flughafenmanager Roland Hermann.
Die Auslastung der beiden Styrian-Strecken von Salzburg nach Zürich und Paris sei gut gewesen, sagt Hermann in den "Salzburger Nachrichten". Rund 70.000 Passagiere wurden pro Jahr gezählt. "Die Strecken waren profitabel."
Starkes Interesse an den Flügen gebe es seitens der Wirtschaft, etwa von Sony, Kaindl oder Palfinger. "Interesse gibt es", meinte Palfinger-Sprecher Hannes Roither. Ob man sich auch beteiligen würde? "Vorstellbar ist viel. Das hängt von den Bedingungen ab." Auch Kaindl-Geschäftsführer Leonhard Schitter sah "zumindest einen Grund, darüber nachzudenken". "Ein funktionierendes Flug- und Streckennetz ist für uns ein wichtiges Asset", so Schitter.
Eher bedeckt zeigte sich Flughafen-Aufsichtsratschef LHStv. Othmar Raus (S): "Unser Thema ist die Sicherung der Anbindungen, nicht die Gründung einer Fluglinie mit Landesbeteiligung." Der Flughafen selbst sucht vorerst auch kurzfristige Lösungen. Mit Swiss und Air France werde verhandelt, ob die Fluglinien selbst die Strecke bedienen, bis ein neuer Anbieter gefunden wird. (apa/red)
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