Erkrankungen durch Zimmerspringbrunnen:
Fieber, Husten & Atemnot mögliche Folgen
- Bei einer bakteriellen Verunreinigung des Wassers
- Ultraschallvernebler sind dabei besonders gefährlich

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Ultraschallbetriebene Zimmerspringbrunnen können bei einer bakteriellen Verunreinigung des Wassers schwere Erkrankungen verursachen. So genannte Endotoxine könnten in die Luft und in die Atemwege gelangen und Fieber, Husten und Atemnot auslösen, wie die "Deutsche Medizinische Wochenschrift" berichtet. In Deutschland wurden dem Fachblatt zufolge bereits mehrere Patienten behandelt, die an der so genannten Befeuchterlunge beziehungsweise an Befeuchterfieber erkrankt waren.
Beide Leiden seien als Berufserkrankungen etwa von Druckerei-Beschäftigten bekannt und erst kürzlich mit häuslichen Luftbefeuchtern in Zusammenhang gebracht worden. Der Lungenfacharzt Dietrich Müller-Wening, der die Erkrankung in Europa als erster diagnostiziert hatte, vermutet, dass das Leiden nicht allzu selten ist. Besonders gefährlich seien Ultraschallvernebler: Zum einen könnten die Geräte nur schwer gereinigt werden, zum anderen reiße der Ultraschall verklumpte Allergene auseinander. Dadurch könnten die schädlichen Stoffe bis tief in die Lungenbläschen eindringen, wo es dann zu den allergischen oder toxischen Reaktionen komme, erklärt der Mediziner. (APA/red)
