Ötsch neuer Mann an AUA-Spitze: Will die Unabhängigkeit der Fluglinie weiter erhalten
- Strategie von Sörensen soll noch fortgesetzt werden
- Übernimmt am 1. Mai den Vorstandsvorsitz der AUA
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Der neue AUA-Chef Alfred Ötsch zog mit 1. April 2006 in den Vorstand der Fluglinie ein. Am 1. Mai löst Ötsch dann seinen Vorgänger Vagn Sörensen auch als Vorstandsvorsitzenden ab. Unmittelbar nach seiner Bestellung hat Ötsch angekündigt, die Strategie seines Vorgängers fortzusetzen, die AUA soll in fünf Jahren klarer Marktführer im Osten sein. Gemeinsam mit dem Flughafen Bratislava sollen neue Chancen auch genutzt werden. Ebenfalls ausbauen will Ötsch die Flugverbindungen in den Fernen Osten.
Der neue AUA-Chef will sich vor allem auch dafür einsetzen, das Unternehmen als selbstständige Fluglinie zu erhalten. "Es geht darum, die Strategie selbst zu bestimmen" und nicht von außen durch andere Eigentümer, die eine andere Strategie verfolgen, bestimmt zu werden. Es sei wichtig, die österreichische Mehrheit abzusichern, "dass wir österreichische Interessen verfolgen können".
Angehen möchte Ötsch auch eine neue Motivation der Mitarbeiter. Er will das Gespräch suchen, um Streiks künftig zu vermeiden. An Personalabbau denkt Ötsch nicht. (apa)
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