Gewinnsprung für Raiffeisen International: 83 Prozent mehr Konzernüberschuss 2005
- 382 Millionen Gewinn für Börse notierten Konzern
- Bilanzsumme legte um 41% auf fast 41 Milliarden zu
Die seit April vorigen Jahres an der Börse notierte Raiffeisen International (RI) hat 2005 einen Rekord-Gewinnsprung hingelegt. Der Konzernjahresüberschuss stieg um 83 Prozent auf 382 Millionen Euro.
Die Bilanzsumme legte um 41 Prozent auf fast 41 Milliarden Euro zu. Im Jahr des Börsegangs der Ostbanken-Holding der Raiffeisen Zentralbank (RZB) gab es auch den größten Banken-Zukauf in der Unternehmensgeschichte: In der Ukraine wurde die Bank Aval erworben.
Der Jahresüberschuss vor Steuern betrug 568,6 Millionen Euro (2004: 340,8 Millionen Euro), der Überschuss nach Steuern erreichte 459,6 Millionen Euro, nach 269,8 Millionen Euro im Jahr davor.
Der Gewinn je Aktie erhöhte sich um 0,86 Euro auf 2,79 (2004: 1,93) Euro. Für die Aktionäre gibt es für das Geschäftsjahr 2005 eine Dividende von 45 Cent je Aktie.
Raiffeisen International unterhielt Ende 2005 in Ost- und Südosteuropa 16 Tochterbanken. Die RZB hält 70 Prozent der RI-Aktien, der Rest ist börsenotierter Streubesitz. Im Jahr 2005 wurde der Mitarbeiterstand in der RI-Gruppe - primär durch die Übernahme der ukrainischen Bank Aval - auf 43.614 (2004: 22.851) Menschen fast verdoppelt.
Ende 2005 hatte die RI 9,7 Millionen Kunden, fast doppelt so viele wie 2004 (5 Millionen). Von den 4,7 Millionen neuen Kunden kamen 3,3 Millionen von der Bank Aval.
Zum Jahresende 2005 betrieb die Gruppe in CEE 2.443 Filialen, ein Zuwachs um 1.527 Outlets oder fast 167 Prozent. 185 Geschäftsstellen kamen organisch dazu. 1.342 Geschäftsstellen brachte die Bank Aval neu in das Netzwerk ein.
(apa)
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