EM-Countdown: Fehlende Rasenheizungen bringen Fußball-Granden ins Schwitzen
- Bundesliga: Erstellter Terminplan "unrealistisch"
- BL-Präsident Pucher richtet Appell Richtung Politik
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2007 Geschichte. 2008 wartet u.a. Deutschland
Die heimische Fußball-Bundesliga und der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) haben am Donnerstag in Wien eine Terminplanungssitzung für die Saisonen 2006/07 und 2007/08 abgehalten. Primäres Ziel war das Erstellen eines Spielkalenders, der Teamchef Josef Hickersberger und seiner Mannschaft die bestmögliche Vorbereitung für die Heim-EM 2008 ermöglicht. Doch ein frühes Ende der Bundesliga 2007/08 ist unter den aktuellen Bedingungen unrealistisch, das Hauptproblem sind die fehlenden Rasenheizungen.
In Wien saßen die Granden des heimischen Fußballs an einem Tisch, neben Hickersberger, ÖFB-Präsident Friedrich Stickler, Liga-Präsident Martin Pucher, Liga-Vorstand Georg Pangl und dem technischen ÖFB-Direktor Willi Ruttensteiner waren dies auch die Trainer bzw. Manager der T-Mobile-Bundesligisten.
Doch Pucher musste trotz des präsentierten Terminplans alles andere als zufrieden bilanzieren: "Um das Ziel eines früheren Saisonendes erreichen zu können, muss 2006/07 und 2007/08 bis Mitte Dezember gespielt bzw. bereits Mitte Februar wieder mit der Meisterschaft begonnen werden. Die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren haben jedoch gezeigt, dass dies unter den bestehenden infrastrukturellen Bedingungen unrealistisch ist. Alle Klubs der Bundesliga bräuchten dafür nämlich Rasenheizungen."
Appell an die Politik
Hickersberger schloss sich Puchers Erkenntnis an: "Ohne Rasenheizungen in den Bundesliga-Stadien ist dieser ausgearbeitete Terminplan und die damit verbundene Unterstützung des Teams nicht umsetzbar."
Pucher appellierte in diesem Zusammenhang an Österreichs Politiker. "Wir ersuchen die verantwortlichen politischen Stellen und die öffentliche Hand mit großem Nachdruck um Unterstützung bei der sofortigen und langfristigen Verbesserung der Infrastruktur der Bundesliga-Stadien. Speziell im Bereich Rasenheizungen und Trainingsbedingungen", so der langjährige Mattersburg-Boss.
(apa)










