"Größter Fehler meiner Karriere": ÖFB nimmt Schuld in Causa Hofmann auf sich
- Fehleinschätzung durch Generalsekretär Gigi Ludwig
"Bin sehr traurig": Ex-Rapid-Kapitän bitter enttäuscht - UMFRAGE: Stickler nach der Blamage rücktrittsreif?
·Hofmann wird nicht für Österreich spielen
"Ich bin sehr traurig": Ex-Rapidler bitter enttäuscht
·Hofmann darf nicht für Österreich spielen
UMFRAGE: Stickler nach Blamage rücktrittsreif?
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Ex-Teamchef sieht in Stickler "kein Gegenüber"
Alfred Ludwig, Generalsekretär des ÖFB, hat Fehler im Zusammenhang mit den Bemühungen eingestanden, den Deutschen Steffen Hofmann für das Nationalteam zu gewinnen. "Ich habe die größten Fehler meiner Karriere gemacht", sagte. Zuvor war bekannt geworden, dass der frühere Rapid-Kapitän von der FIFA die erforderliche Genehmigung für seinen "Transfer" nicht erhält.
Je länger die FIFA-Entscheidung auf sich warten ließ, desto sicherer war man im ÖFB, den Kampf um den Mittelfeldspieler verloren zu haben. Das Ende der Hoffnungen erfuhren ÖFB-Präsident Stickler und Ludwig während eines UEFA-Kongresses in Budapest. Nach rund sechsmonatigen Verhandlungen hatte letztlich eine Fehleinschätzung vom Herbst zu dem für Österreich negativen Abschluss geführt.
Ludwig gab zwei Fehler zu. "Erstens habe ich in gutem Glauben gehandelt, aber erstmals in meiner 24-jährigen Laufbahn mir eine telefonische Aussage nicht schriftlich bestätigen lassen. Und zweitens habe ich meinem Präsidenten nicht gesagt, keine Pressekonferenz abzuhalten", erklärte der Ex-Sportjournalist.
Weil der gebürtige Franke aber schon für Deutschland ein offizielles Bewerbspiel bestritten hatte, kommt es nicht zum "Wechsel". Das Argument, wonach Hofmann als 16-Jähriger für die DFB- Nachwuchsauswahl gespielt habe und der Spieler erst nach seiner Übersiedlung von den Bayern-Amateuren zu Rapid Wien seinen ersten Profi-Vertrag erhalten hat, vermochte die FIFA nicht zu einer Sondergenehmigung veranlassen
Die Formulierung im FIFA-Statut, wonach ein in einem offiziellen Bewerbspiel "grundsätzlich" nicht mehr für einen anderen Landesverband spiele dürfe, hatte Hoffnungen aufkeimen lassen.
(apa/red)










