Irans IAEO-Botschafter wehrt sich: Keine Einmischung von Sicherheitsrat gewünscht
- Soltaniyeh: UNO-Ultimatum verschlechtert Situation
- Land will Atomwaffensperrvertrag nicht aufkündigen
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Teheran soll in 30 Tagen alle Forderungen erfüllen
Der Iran hat eine weitere Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) zugesagt und zugleich den UNO-Sicherheitsrat aufgefordert, sich aus dem Atomstreit herauszuhalten.
"Je mehr der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen einbezogen wird, desto mehr wird sich sich die Situation verschlechtern", sagte der iranische IAEO-Botschafter Aliasghar Soltaniyeh am Sonntag dem US-Fernsehsender CNN. "Und wir müssen eine Konfrontation vermeiden", fügte er hinzu.
Der Sicherheitsrat hat in der vergangenen Woche in einer Erklärung den Iran aufgefordert, die Anreicherung von Uran einzustellen. Er gab dem Land dazu 30 Tage Zeit. Dann soll die IAEO Bericht erstatten, ob der Iran den UNO-Forderungen nachkommt und kooperativ ist.
Soltaniyeh bezeichnete die Entscheidung des Rates als übereilt und erklärte, die beste Aktion des Sicherheitsrates wäre nichts zu tun. Er solle lediglich die an ihn gesandten Dokumente zur Kenntnis nehmen und die IAEO ihre Arbeit machen lassen. Eine Gruppe der IAEO werde in dieser Woche in den Iran reisen. Zugleich bekräftigte der Botschafter, dass sein Land nicht die Absicht habe, den Atomwaffensperrvertrag aufzukündigen.
Er wiederholte die Position seines Landes, dass die Urananreicherung nicht der Herstellung von Atomwaffen diene. Der Iran sei zudem bereit, den Streit darüber in Verhandlungen beizulegen.
(apa/red)
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