Verzetnitsch hat keine finanziellen Sorgen: Bis zu 11.132,30 Euro Pensionsanspruch!
- Bis zu 6.063,30 vom ÖGB & 5.069 Politikerpension
·Causa BAWAG: Ihre MEINUNG SCHREIBEN!
MITREDEN: Was sagen Sie zu Elsner, Flöttl & Co?
·Verzetnitsch tritt als ÖGB-Präsident zurück
Rudolf Hundstorfer folgt als Interims-Boss nach
·Verzetnitsch: Abgang
nach 19 Jahren
PORTRÄT: Nachfolger des
legendären Anton Benya
Wie viel ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch im Ruhestand exakt verdienen wird, ist nicht genau bekannt. Seine Pressesprecherin Annemarie Kramser hält sich diesbezüglich bedeckt, auch im Parlament hieß es, man könne keine Angaben über personenbezogene Daten machen. Faktum ist: Der Pensionsanspruch des Präsidenten dürfte sich - ÖGB-Rente und Politikerpension zusammengerechnet - auf fast 11.132,30 Euro brutto belaufen.
ÖGB-PENSION: Der ÖGB garantiert bestimmten hochrangigen Mitarbeitern eine Sonderpension von bis zu 80 Prozent des Letztbezuges. Die Differenz auf die in der Regel deutlich niedrigere ASVG-Pension bezahlt die Gewerkschaft. Der letzte bekannte Aktivbezug von Verzetnitsch betrug 7.579,11 Euro (Stand Jänner 2004) - was eine ÖGB-Pension von bis zu 6.063,30 Euro ergeben würde.
POLITIKER-PENSION: Verzetnitsch sitzt seit 27. Juni 1984 im Parlament - zuerst zwei Jahre im Bundesrat, dann im Nationalrat. Er gehört also noch jener Politiker-Generation an, die in das so genannte "alte" System der Politikerpension fällt. Damit würden dem ÖGB-Präsidenten für seine 21 vollen Jahre im Parlament zumindest 65,6 Prozent des Letztbezuges als Nationalratsabgeordneter (7.727,30 Euro) zustehen. Das wären 5.069 Euro.
ÖGB-Pension und Politikerpension zusammengerechnet würden bei Verzetnitsch also 11.132,30 Euro ausmachen. Bestätigen wollten diese Rechnung allerdings weder der ÖGB noch das Parlament. In der Parlamentsdirektion hieß es lediglich, man könne zu personenbezogenen Daten keine Auskunft geben.
Verzetnitsch-Sprecherin Kramser im ÖGB meinte, sie habe sich über die Höhe der Pension ihre scheidenden Chefs bisher keine Gedanken gemacht. Außerdem sei nicht gesichert, dass seine ÖGB-Pension tatsächlich 80 Prozent des Letztbezuges ausmachen werde. Möglich wäre - abhängig vom Dienstalter - auch ein niedrigerer Bezug. Verzetnitschs Dienstverhältnis mit dem ÖGB besteht seit 1. April 1970. (apa)
Syrien-Krise17:02
Obama ein Feigling?Wegschauen oder eingreifen? US-Präsident schweigt zum Massaker von Hula
Wahl in Ägypten13:31
Heftige ProtesteDemonstranten am Tahir-Platz. Feuerangriff auf Wahlkampfzentrale von Shafik.
Platter trifft David Alaba15:21
Platter blamiert sichLandeshauptmann mit Aha-Erlebnis bei David Alaba: "Sie können ruhig Deutsch mit mir reden"
