Nach Verzetnitsch-Rücktritt: Für Ex-ÖGB- Chef Olah ist "damit die Wahl verloren"
- "Krone"-Turbulenzen mit heute nicht vergleichbar
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Mit den Worten "Ach Gott! Damit ist die Wahl verloren!" wird der frühere ÖGB-Präsidenten Franz Olah (96) zu den aktuellen Ereignissen im ÖGB und in der Bawag in einem Zeitungsbericht zitiert. "Darüber kann keiner Schadenfreude haben, das ist schon so traurig genug", sagt er zum Rücktritt des Gewerkschaftsbund-Präsidenten Fritz Verzetnitsch.
Olah meint in der "Presse", dass man seine seinerzeitigen Turbulenzen rund um die Finanzierung des Starts der "Kronen-Zeitung" "mit den jetzigen Ereignissen überhaupt nicht vergleichen" könne. Die Sparbücher seien immer verfügbar gewesen - und später in den Safe zurückgekommen. "Es war alles in Ordnung", verteidigt Olah, dass er zwei Sparbücher der Bau- und Holzarbeitergewerkschaft verpfändet hatte, um damit einen Kredit für die Gründung der "Krone" zu ermöglichen.
Resignierend die Schlussbemerkung des Ex-Politikers: "Wissen Sie, ich hab' das alles so satt." (apa)
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