"Sauna-Affäre" weitet sich aus: Gab es auch
Geschäftsbeziehungen zu Ex-Politikern?
- Schlögl, Staribacher & Wittmann wurden genannt
Im Zuge der so genannten Sauna-Affäre rund um den Wiener Kriminalisten Ernst Geiger sind auch die Namen früherer Spitzenpolitiker in den Medien aufgetaucht. Unter anderem soll der frühere SP-Innenminister Karl Schlögl zu dem Geschäftsführer des Saunabetriebes geschäftliche Beziehungen unterhalten haben.
Laut "Standard" sind auch der ehemalige Finanzminister Andreas Staribacher und Ex-Staatssekretär Peter Wittmann mit dem Mann in Verbindung gestanden.
Schlögl, heute Bürgermeister von Purkersdorf, sagte zur APA, bei dem Sauna-Geschäftsführer handle es sich um seinen "Noch-Schwager", mit dem er früher Geschäfte gemacht habe: "Es hat eine Firmenbeziehung gegeben bis Ende 2003." Seitdem gebe es "keine wirtschaftliche Beziehung mehr". An der Firma Schlögls ist laut "Standard" auch Ex-Kunststaatssekretär Wittmann beteiligt.
Staribacher ist laut "Standard" Vorstand einer Privatstiftung, der zu 99 Prozent eine Beteiligungsfirma gehört, die Anteile an dem Saunabetreiber hatte. Am 10. März wurden diese abgestoßen, so die Zeitung. (apa)
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