Wer beseitigt den Hundekot? Schon fast 100.000 Unterschriften in Wien gesammelt
- Liste wird ans Wiener Rathaus übergeben
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·Wegputzen: "Gassi"-Hundetoilettenset
Mit Kartonschaufel und Sackerl gegen Hundekot
·Falle für Blinde und auch Rollstuhlfahrer
Aber vierbeinige Helfer führen um Haufen herum
·Viel Ärger in allen Landeshauptstädten
Wenig Wegputzmoral in St. Pölten und Salzburg
Die Wiener Internetpetition in Sachen Hundekot nähert sich der 100.000-er Grenze: Bis Dienstag haben rund 93.000 Menschen ihre Unterstützung bekundet. Eine Unterzeichnung der Petition (http://www.hundekot.at) ist noch bis Donnerstag (30. April) möglich. Dann soll die Liste im Rathaus übergeben werden.
Die Initiatoren fordern unter anderem eine umfangreiche Kampagne, in der das Beseitigen von Hundekot durch die jeweiligen Tierbesitzer thematisiert werden soll. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht: Bürgermeister Michael Häupl hat bereits betont, dass er eine derartige Aktion für eine "gute Idee" halte.
Die Sprecherin der Elterninitiative, Petra Jens, hat beim Start der Petition laut eigenen Angaben auf höchstens 10.000 Unterschriften gehofft. Nun schrammt der Zwischenstand schon an die Ergebnisse einiger Volksbegehren: So gab es etwa für jenes zum Thema Pensionen in Wien 124.000 Unterschriften, das Abfangjägervolksbegehren kam auf 111.000. Bereits überholt wurde das FP-Volksbegehren "Österreich bleib frei!", das in der Bundeshauptstadt rund 58.000 Menschen unterzeichnet haben.
(apa)
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