Klare Ansage: Voggenhuber will nicht in Regierung mit Schüssel als Bundeskanzler
- Wegen "historischer Verantwortung der letzten Jahre"
- Grüner Europasprecher rechnet mit Großer Koalition
Der Grüne Europasprecher Johannes Voggenhuber lehnt es ab, als Minister in eine Regierung unter Wolfgang Schüssel als Bundeskanzler zu gehen. Als Grund nannte der Europaabgeordnete "die historische Verantwortung der letzten Jahre" des ÖVP-Obmanns und Kanzlers. Überhaupt kann sich Voggenhuber nur "unter ganz bestimmten Umständen" vorstellen, gegebenenfalls einem Regierungsteam der Grünen anzugehören. Details zu dieser Haltung nannte er nicht.
Voggenhuber rechnet nach den nächsten Nationalratswahlen mit einer Großen Koalition. Nichtsdestotrotz sollen die Grünen seiner Ansicht nach aber eine Regierungsbeteiligung anstreben. Den "Kurs der Äquidistanz" seiner Partei gegenüber SPÖ und ÖVP bezeichnete der Europasprecher als "ganz gut vor der Wahl". Die Grünen seien in der Vergangenheit nämlich zu oft als "Beiwagerl" verstanden worden, das bereit stehe, "abgeholt zu werden". (apa)
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