Freitag, 24. März 2006

Was in Partnerschaften nervt: Fehlende
Aufmerksamkeit ist Beziehungskiller Nr. 1

  • Schnarchen und Unnachgiebigkeit auf den Plätzen
  • Ältere Generation geht mit Fehlern gelassener um

Die fehlende Aufmerksamkeit des Partners ist für die Österreicher der Beziehungstöter Nr. 1. Das ist das vom Meinungsforschungsinstitut "market" veröffentlichte Ergebnis einer Umfrage. Weitere häufig genannte Ärgernisse sind Sturheit und Schnarchen.

"market" legte 516 repräsentativ für die Gesamtbevölkerung ausgewählten Personen über 15 eine Liste mit 22 möglichen Ärgernissen in der Partnerschaft vor. Mehrfachnennungen waren möglich. Als Top-Drei erwiesen sich dabei "wenn der Partner nicht zuhört" - war für 40 Prozent ein Grund zum Ärgern -, weiters "Sturheit - Unnachgiebigkeit" (39 Prozent) und "wenn der andere nachts schnarcht" (31 Prozent). Alle drei "Aufreger" wurden überdurchschnittlich oft von Frauen genannt. Am weitesten klafften die Geschlechter bei der fehlenden Aufmerksamkeit auseinander: Das stört beinahe jede zweite Frau aber nicht einmal jeden dritten Mann.

Männer genervt von Putzfimmel & telefonieren
Das starke Geschlecht regt sich hingegen überdurchschnittlich auf, wenn wenn Dinge nicht an ihrem gewohnten Platz liegen, der andere einen Putzfimmel hat oder ständig telefoniert. Im Mittelfeld jener Dinge, womit man den Partner reizen kann, liegen bei beiden Geschlechtern Unordnung und das Drücken vor der Hausarbeit. Das unbedingt eine bestimmte Fernsehsendung anschauen wollen sowie das stundenlange Sitzen vor dem Computer als Ärgernis liegen nahezu gleich auf.

Ältere gehen mit Fehlern großzügiger um
Die ältere Generation sieht die meisten Dinge gelassener. Personen im mittleren Alter stören am meisten an Partnern das Schnarchen und das herumliegen lassen gebrauchter Wäschestücke. Die Jungen reagieren besonders allergisch auf das Drücken vor der Hausarbeit, Vergesslichkeit und das Beharren auf einer bestimmten Fernsehsendung. Auch das Sitzen vor dem PC spielt in dieser Altersgruppe eine überdurchschnittlich große Rolle. Unterschiede zeigen sich auch zwischen Personen in Lebensgemeinschaften und Verheirateten: Letztere sind toleranter in Bezug auf Beteiligung an der Hausarbeit und Ordnung halten. (APA/red)

24.3.2006 15:14