Baldiges Ende für den Mobilfunk-Boom? Wachstum wird sich in fünf Jahren halbieren
- Österreichischer Markt ist besonders hart unkämpft
- Branche hofft auf mehr Umsatz durch Datendienste

·Weltweit schon mehr als 2 Mrd. Handyuser!
Meiste GSM-Telefonierer gibt's in China und Indien
·99 Prozent der Kids besitzen ein Handy!
Neben Telefonaten SMS & Fotos schießen beliebt
·Männer telefonieren häufiger als Frauen!
Mehrheit freut sich nicht, wenn das Handy klingelt
·Mobilfunker erwarten
sinkende Handytarife
Datenkarten für Laptops & Telefon-Navis boomen
Der weiter zunehmende Wettbewerb am europäischen Mobilfunkmarkt wird zu einer Halbierung des Umsatzwachstums bis zum Jahr 2010 führen, so das Ergebnis einer Studie des internationalen Beraters Arthur D. Little. Lag der Zuwachs 2005 noch bei 6,7 Prozent, werde er in fünf Jahren bei 3,1 Prozent liegen. Für Österreich wird auf Grund des schon seit Jahren sehr intensiven Preiskampfes ein Abfall von 4 auf 3,1 Prozent prognostiziert.
Ähnlich sieht der Trend bei der Teilnehmerentwicklung aus, wo ein Wachstum von knapp 8 Prozent in Österreich einem Wert von mehr als 12 Prozent in den führenden europäischen Märkten entgegensteht. Hauptgrund dafür sei die Marktdurchdringung, wo Österreich mit aktuell mehr als 104 Prozent im europäischen Spitzenfeld und liegt, hieß es. Ein weiteres Wachstum sei somit für die Anbieter nur noch durch einen verschärften Wettbewerb sowie ausgewählte neue Produkte (wie zum Beispiel mobile Datenkarten) möglich.
Ein wichtiger Wachstumstreiber im vergangenen Jahr war demnach der massive Rollout von mobilen Breitbandprodukten. "Der frühe Start von UMTS basierten Breitband-Datenkarten sowie die kürzlich erfolgte Einführung des Nachfolgestandards HSDPA durch Mobilkom und T-Mobile haben der Marktentwicklung einen wichtigen Impuls gegeben. So wurden 2005 bereits rund 100.000 Datenkarten verkauft", geht aus der Studie hervor. (APA/red)
Amphibienfahrzeug Sea Lion10:25
Zu Wasser und zu LandKonstrukteur Mark Witt baut sich das schnellste Amphibienfahrzeug der Welt
