PC-Schädling nutzt nun den Tod Milosevics:
E-Mail-Betreff lockt mit Beweisen für Mord
- Trojaner schaltet bei Befall Sicherheitsstufe herunter
- Kursierende Verschwörungstheorien werden genutzt
·Computerschädlings- statt Pollenbelastung
Viren-Weltkarte gibt Auskunft über Bedrohung
·240 Prozent mehr PC- Schädlinge im Jahr 05
46.000 neue Trojaner, Würmer & Co aufgetaucht
·CeBIT: Trojaner laufen Viren Rang ab
Rund 120.000 Spionage-Progamme im Umlauf
Die Urheber eines Computervirus' versuchen sich den Tod des früheren jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic zunutze zu machen. Verbreitet wird das Schadprogramm in Spam-Mails, in denen es heißt, es gebe Beweise, dass Milosevic ermordet worden sei. In der Betreffzeile heißt es oft: "Slobodan Milosevic was killed", wie die Sicherheitsfirma SophosLab berichtete.
In der Mail versteckt sich nach Angaben der Experten ein Programm, ein so genannter Trojaner, der versucht, die Sicherheitsstufe des befallenen Rechners herunterzuschalten. Die Urheber versuchten offenbar, die zahlreichen kursierenden Verschwörungstheorien für ihre Zwecke zu nutzen, erklärte Graham Cluley von Sophos. (APA/red)
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