Dienstag, 21. März 2006

PC-Schädling nutzt nun den Tod Milosevics:
E-Mail-Betreff lockt mit Beweisen für Mord

  • Trojaner schaltet bei Befall Sicherheitsstufe herunter
  • Kursierende Verschwörungstheorien werden genutzt

Die Urheber eines Computervirus' versuchen sich den Tod des früheren jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic zunutze zu machen. Verbreitet wird das Schadprogramm in Spam-Mails, in denen es heißt, es gebe Beweise, dass Milosevic ermordet worden sei. In der Betreffzeile heißt es oft: "Slobodan Milosevic was killed", wie die Sicherheitsfirma SophosLab berichtete.

In der Mail versteckt sich nach Angaben der Experten ein Programm, ein so genannter Trojaner, der versucht, die Sicherheitsstufe des befallenen Rechners herunterzuschalten. Die Urheber versuchten offenbar, die zahlreichen kursierenden Verschwörungstheorien für ihre Zwecke zu nutzen, erklärte Graham Cluley von Sophos. (APA/red)

21.3.2006 10:04