Energiekosten für Haushalte steigen weiter kräftig: Stärkster Preistreiber war Heizöl
- Gegenüber 2005 sattes Plus von 10,9 Prozent
Die hohen Energiekosten für private Haushalte sind laut Österreichischer Energieagentur auch im Februar gestiegen. Der Energiepreisindex (EPI) lag demnach um 1,3 Prozent über dem Niveau des Vormonats und um 10,9 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Zum Vergleich stieg der Verbraucherpreisindex (VPI) in den vergangenen zwölf Monaten um 1,2 Prozent.
Stärkster Preistreiber war Heizöl, das sich gegenüber Jahresbeginn um 1,6 Prozent verteuerte. Der Preis für warme Räume ist gegenüber 2005 um 24 Prozent gestiegen. Auch Fernwärme stieg gegenüber Jänner 2006 um 0,9 Prozent (plus 6,7 Prozent gegenüber 2005). Brennholz kostet um 0,5 Prozent mehr als im Jänner und lag rund sechs Prozent über dem Wert von Februar 2005. Grund für überschwänglichen Jubeln haben zwar auch Gaskunden nicht, aber der Gaspreis ist seit Jänner nicht gestiegen, sondern konstant geblieben. Gegenüber dem Vorjahr ist allerdings auch Gas um sechs Prozent teurer geworden.
Für Diesel mussten im Februar mehr als 17,5 Prozent als 2005, für Benzin mehr als 16 Prozent bezahlt werden. Gegenüber dem Jänner hat sich Normalbenzin um 2,5, Superbenzin um 2,2 und Diesel um zwei Prozent verteuert.
Die anhaltend hohen Energiepreise im Februar führt die Österreichische Energieagentur auf den strengen Winter zurück, der durch die starke Nachfrage nach Heizmaterial die Preise ankurbelte. Auch der hohe Rohölpreis, der im Februar durchschnittlich über 60 US- Dollar (49,7 Euro) pro Barrel lag sei verantwortlich für teure Energie.
(apa)
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