Tagung zur Energiepolitik: EU-Parlament
berät ab heute über Kommissionsvorschläge
- Schüssel: Gas-Streit Ukraine-Russland als "Weckruf"
- Gemeinsame Strategien der EU-Staaten erforderlich
·Barroso: "Atomkraft in EU auf Vormarsch"
Nationale Widerstände sollen respektiert werden
·Mazedonien: EVN kauft Stromverteiler
225 Mio. Euro für ESM: Konkurrenz ausgestochen
·Stromkunden ver- zichten auf 150 Mio.
'05: Zahl der Lieferanten-Wechsel zurück gegangen
·Strom-Verbrauch in Österreich sehr hoch
Deutlich über EU-Schnitt - Europaweit auf Platz 7
Das EU-Parlament debattiert auf seiner Kurzplenarsitzung heute und Donnerstag in Brüssel die Kommissionsvorschläge für die Energiepolitik, die auch im Mittelpunkt des EU-Gipfels stehen. Vorgesehen ist zudem eine Entschließung zu friedenserhaltenden Einsätzen der EU, in der die Abgeordneten auch auf den geplanten Kongo-Einsatz - an dem sich Österreich beteiligen könnte - eingehen wollen.
Bundeskanzler Schüssel will das Thema Energiepolitik zum Gegenstand des Abendessens der Staats- und Regierungschefs am Donnerstagabend machen. Den Gas-Streit zwischen der Ukraine und Russland zu Beginn des Jahres, der die Gasversorgung einiger EU- Staaten gefährdet hatte, bezeichnete Schüssel dabei als "Weckruf". Die EU solle jetzt gemeinsam Strategien zum Ausbau erneuerbarer Energien und der grenzüberschreitenden Versorgungs- und Netzsicherheit ausbauen.
In einem Initiativbericht will das Europaparlament des Weiteren auf die Herausforderungen für die Gesellschaft in Folge des demografischen Wandels hinweisen. Stellung nimmt das Parlament auch zum EU-Aktionsprogramm für Verbraucherschutz. (apa)

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