Zyklon, Taifun und Hurrikan: Bezeichnung für Wirbelstürme variiert nach Weltgegend
Der Oberbegriff TROPISCHER WIRBELSTURM gilt für Sturmgebiete, die sich in der südlichen Hemisphäre im Uhrzeigersinn drehen, auf der Nordhalbkugel entgegengesetzt. Sie entstehen über warmen Meeren und zeichnen sich durch ein starkes Druckgefälle aus. Im Zentrum des Wirbels herrscht fast Windstille, das Zyklonfeld umschließt das Zentrum ringförmig.
Ein HURRIKAN heißt ein starker tropischer Wirbelsturm über dem Atlantik und dem nordöstlichen Pazifik beiderseits von Nord- und Mittelamerika, der eine mittlere Geschwindigkeit von mehr als 120 Stundenkilometern erreicht. Vor China und Japan heißt dieselbe Art von Wirbelsturm TAIFUN. Im Indischen Ozean und vor der Ostküste Australiens werden die Stürme ZYKLONE genannt. Weniger gebräuchlich sind heutzutage die Begriffe CORDONAZO für Wirbelstürme vor der Westküste Mexikos und WILLY WILLY für Zyklone vor West- und Nordwestaustralien.
Der TORNADO ist ein Wirbelsturm, der durch starke Temperatur- und Druckunterschiede über dem Festland entsteht. Meist treten diese kurzlebigen lokalen Luftwirbel über dem nordamerikanischen Festland auf. Ein BLIZZARD ist kein Wirbelsturm, sondern ein winterlicher Schneesturm, der durch starke Temperaturstürze entsteht. ORKAN wird jeder Wind genannt, der auf der Beaufort-Skala den höchsten Stärkegrad zwölf erreicht und damit Geschwindigkeiten von 117 Stundenkilometern und mehr. (apa/red)
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