Streit um Kündigungsschutz in Frankreich: Studenten lehnen Gespräche mit Villepin ab
- Weil Ministerpräsident Reform nicht zurücknehmen will
- Über 60 Verletzte und 141 Festnahmen bei Krawallen
PLUS: Die BILDER der gewalttätigen Ausschreitungen
·Villepin: Kündigungs-schutz bleibt gleich
60 Menschen wurden bei blutigen Protesten verletzt
·BILDER: Blutige Proteste in Frankreich
Tränengas & Schläge für randalierende Studenten
·Streiks in Frankreich:
Verkehr wird stehen
Aufrufe bei Air France, Bahn und im Nahverkehr
·Frankreich: Villepin hält an Reformen fest
Kritik an Polizei: Mann wurde brutalst geschlagen
Im Streit über die Arbeitsmarktreform der französischen Regierung haben die wichtigsten Studenten- und Schülerorganisationen direkte Gespräche mit Premierminister Dominique de Villepin abgelehnt. Die Studentenvereinigungen UNEF, die studentische Konföderation sowie die Schülerorganisationen UNL und FIDL wiesen am Freitagabend eine Einladung Villepins zu einem Treffen zurück.
Die Vorsitzende der Studenten-Konföderation, Julie Coudry, sagte dem Radiosender France Info, die Verbände sähen keine Chance, das ein Treffen mit Villepin zu einer Rücknahme der umstrittenen Reform führen könnte. Dies haben Studenten, Schüler und auch Arbeitnehmergewerkschaften zur Bedingung einer Einstellung ihrer Proteste gemacht.
(apa/red)
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