Peinlicher Bericht: Russland spionierte vor Irak-Krieg strategische Infos der USA aus
- Sollen Saddam gewonnene Daten gegeben haben
- Russischer Auslandsgeheimdienst dementiert Bericht
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Die russische Regierung soll zu Beginn des Irak-Kriegs Informationen über die Angriffsstrategie der US-Streitkräfte an Saddam Hussein übermittelt haben. Dies gehe aus offiziellen irakischen Dokumenten hervor, heißt es in einem Bericht des US-Verteidigungsministeriums. Russische Agenten hätten demnach strategische Informationen von Quellen "innerhalb des amerikanischen Oberkommandos Mitte" erhalten, zitiert der Bericht aus einem der irakischen Papiere.
Die Informationen über Truppenbewegungen und Angriffspläne seien dann vom russischen Botschafter in Bagdad an die damalige irakische Regierung weitergeleitet worden. Dies sei in den ersten Kriegswochen Ende März und Anfang April 2003 geschehen. Das russische Außenministerium lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht am Freitagabend ab.
Russischer Auslandsgeheimdienst dementiert
Die Berichte haben Empörung auf russischer Seite hervorgerufen. "Solche völlig unbegründeten Beschuldigungen an die Adresse der russischen Auslandsaufklärung kommen nicht zum ersten Mal. Wir erachten es als überflüssig, solche Erfindungen zu kommentieren", sagte ein Sprecher des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR am Samstag der Nachrichtenagentur Interfax.
Einem vom Pentagon veröffentlichten Bericht zufolge soll der russische Geheimdienst dem Regime von Saddam Hussein im Irak-Krieg 2003 geheimdienstliche Informationen über US-Truppenbewegungen und Taktiken geliefert haben.
(apa)
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