Mittwoch, 22. März 2006

Die schwersten ETA-Anschläge in Spanien: Blutigstes Attentat forderte 21 Todesopfer

  • Separatistengruppe verübte viele Bombenanschläge

Der baskischen Separatistenorganisation ETA werden viele blutige Anschläge zur Last gelegt. Die spektakulärsten Fälle:

  • 20. Dezember 1973: Der Regierungschef und Vertraute von Diktator Francisco Franco, Luis Carrero Blanco (70), stirbt bei einem Sprengstoffanschlag auf sein Auto in Madrid. Das Attentat war eine Vergeltung für die Hinrichtung militanter Basken. 1995 versuchte die ETA sogar König Juan Carlos auf Mallorca zu ermorden.


  • 13. September 1974: In einem Cafe in Madrid explodiert eine Bombe und tötet zwölf Gäste. Weitere 70 Menschen werden verletzt. Die ETA bestreitet die Tat.


  • 14. Juli 1986: Bei einem Bombenanschlag auf einen Polizeibus in Madrid kommen zwölf Polizisten ums Leben. Mehr als 30 Polizisten werden verletzt.


  • 19. Juni 1987: Bei der Explosion einer Autobombe in der Tiefgarage eines Einkaufsmarkts in Barcelona sterben 21 Menschen. Die ETA bezeichnet das bisher blutigste Attentat als einen "schweren Irrtum".


  • 11. Dezember 1987: Bei der Explosion einer Autobombe vor einer Wohnkaserne der Guardia Civil in Saragossa werden elf Menschen, darunter fünf Kinder, getötet und rund 30 verletzt.

(apa)

22.3.2006 15:42