UNO warnt vor H5N1-Folgen: Vogelgrippe bringt auch seltene Tierarten in Gefahr
- Virus könnte Tigern, Leoparden & Wieseln schaden
- Menschen könnten aus Angst gefährdete Tiere jagen
Die Vogelgrippe könnte bedrohte Tierarten nach Einschätzung des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) einer erhöhten Gefährdung aussetzen. Seltene Tiere seien bedroht, wenn die Menschen in ärmlicheren Gebieten aus Angst vor einer Infektion kein Geflügelfleisch mehr essen und stattdessen auf die Jagd nach solchen Wildarten gehen, warnte das UNE. Direkt von dem Virus gefährdet seien auch Großwildkatzen wie Tiger und Leoparden.
Besonders besorgt äußerte sich die UNO um Länder wie Vietnam. Dort habe sich der gefährliche Vogelgrippe-Erreger H5N1 ausgebreitet, weiters gebe es eine große Vielfalt an Wildtieren. "Eine viel höhere Zahl von Arten als bisher vermutet, darunter seltene und bedrohte, könnte von der hochansteckenden Vogelgrippe betroffen sein", hieß es. Experten fänden immer mehr Belege, dass H5N1 auch Tieren wie Tigern, Leoparden, Mardern, Wieseln, Dachsen und Ottern schaden könne. (apa)
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