EU-Wettbewerbsfähigkeit: Österreich dank Erweiterung bei 'Lissabon-Strategie' Dritter
- Verbesserungen bei Wachstum und Beschäftigung
- Ranking: Nur Dänemark & Schweden vor Österreich
·EU-Verfassungsfrage bis Ende 2007 klären
Selbstkritik: Schüssel gesteht Fehler der EU ein
·Politiker haben's auf Plassnik abgesehen!
BILDER: Kuss-"Attacken" gegen Außenministerin
·Finnland: Kritik an Österreichs EU-Vorsitz
Zu viele Fragen offen - große Arbeitslast erwartet
·Positives Zeugnis für EU-Präsidentschaft
"profil"-Umfrage: Für 49%
profitiert VP, für 7% SP
·"Nicht willkürlich auf die Bremse steigen"
EU will Balkan-Beitritts- perspektive bekräftigen
·Klicken: Wichtigste Institutionen der EU!
Alle Infos zu Kommission,
Parlament & Gerichtshof
·Das große EU-QUIZ: Testen Sie Ihr Wissen!
Wie viel wissen Sie über die Europäische Union?
Österreich ist bei der Umsetzung der EU-Wachstums- und Beschäftigungsziele - besser bekannt unter dem Namen "Lissabon- Strategie" - unter die Top 3 Europas aufgestiegen. Durch die EU- Erweiterung habe Österreich weiter an Wettbewerbsfähigkeit gewonnen und sei dadurch im Ranking 2005 von Platz 4 auf Platz 3 hinter Dänemark und Schweden vorgerückt, so das Londoner "Centre for European Reform".
Laut den Daten des Wirtschaftsforschungsinstituts Wifo soll die österreichische Wirtschaft heuer um 2,4 Prozent wachsen, nach 1,9 Prozent 2005. Im EU-Schnitt dagegen rechnet man 2006 nur mit 2,2 Prozent Wirtschaftswachstum, nach 1,7 Prozent im Vorjahr. Umso verwunderlicher bezeichneten die Experten angesichts dessen "die feindliche Haltung in Österreich gegen die Erweiterung.
Dass Österreich eines der wenigen Länder ist, in dem sich trotzdem die Situation am Arbeitsmarkt verschlechtert hat, wird auf die bisher sehr geringe Arbeitslosigkeit und auf einen europäischen Trend zurückgeführt. Auch in Schweden und Großbritannien, wo die Arbeitslosenquote ähnlich niedrig liege wie in Österreich, sei die Zahl der Jobsuchenden zuletzt gestiegen. Hier erlebe man eine gewisse Angleichungstendenz in der EU.
Gute Noten erhält Österreich vor allem für seine Arbeitsmarkt- und Sozialreformen, in den Kategorien Frauenbeschäftigung, für die geringe Zahl an Schulabbrechern und für die Fortschritte in der Energieeffizienz. Im Forderfeld liegt die Alpenrepublik zudem in den Lissabon-Disziplinen Wohlstand, Produktivität und Langzeitarbeitslosigkeit, im Mittelfeld dagegen nur bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Aufholbedarf ortet das Londoner Institut außerdem bei der Beschäftigung älterer Arbeitskräfte. (apa)
Syrien14:01
Annan trifft AssadUNO-Sondergesandter spricht mit dem Präsidenten. Auch Treffen mit Opposition.
Wahl in Ägypten13:31
Heftige ProtesteDemonstranten am Tahir-Platz. Feuerangriff auf Wahlkampfzentrale von Shafik.
Platter trifft David Alaba14:02
Platter blamiert sichLandeshauptmann mit Aha-Erlebnis bei David Alaba: "Sie können ruhig Deutsch mit mir reden"
