Eurofighter-Debatte kennt kein Ende: SPÖ über Aussagen von Präsident Fischer empört
- "Denke, dass nicht einmal Platter jedes Detail kennt"
- Kräuter will Anhörung von Verfassungswissenschafter
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"Sonst droht die Rück-
kehr zum Faustrecht"
·Hickhack um die Eurofighter dauert an
NR-Präsident gegen grüne
"Instrumentalisierung"
·Jets: Geheimhaltung "besorgniserregend"
SPÖ, Grüne, FPÖ fordern Offenlegung des Vertrags
·Bundesheer: RH-Kritik an Panzer-Kauf
Chaos bei Planung und
40 Millionen Euro Verlust
·"Verfassungsbruch durch Minister Platter"
Grüne wollen Offenlegung
des Eurofighter-Vertrags
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"Könnte wichtigen Beitrag
zur Aufklärung leisten"
·Anti-Abfangjäger-Begehren startklar
NEWS: Rudolf Fußi plant neue Anti-Jet-Initiative
·Volksbegehren: VP & SP gegen Aufwertung
Klare Absage an eine ver-pflichtende Abstimmung
Für Aufregung beim SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter haben Aussagen von Bundespräsident Heinz Fischer zum Eurofighter-Deal gesorgt. Fischer hatte gemeint, dass er die Verträge nicht kenne und denke, dass nicht einmal Verteidigungsminister Günther Platter (V) "jedes Detail des Vertrages kennt". Für Kräuter ist dies "kaum zu fassen".
Da nicht einmal der Verteidigungsminister und der Oberbefehlshaber des Bundesheeres, der Bundespräsident, die Verträge kennen, "ist die größte Schmierenkomödie der Zweiten Republik endgültig enttarnt", so Kräuter. "Nur Bundeskanzler Schüssel dürfte völlig unkontrolliert von Parlament, Bundespräsident und kritischer Öffentlichkeit die Verträge mit allen möglichen Nebenabreden und Sidelettern kennen, eine demokratiepolitisch völlig inakzeptable Situation", kritisierte Kräuter und verlangte für die nächste Rechnungshofausschusssitzung am 5. April die Anhörung der Verfassungswissenschaftler Heinz Mayer, Bernd Christian Funk und Theo Öhlinger.
"Die offensichtliche Unkenntnis des Verteidigungsministers über die Gesamtheit des Eurofighterkaufvertrages" werfe "weitere staats-, sicherheits- und demokratiepolitische Fragen" auf, so der Parlamentarier.
(apa/red)
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