Morddrohungen per E-Mail: Zwei Kärntner Jugendliche drohten Lehren und Mitschülern
- Brüderpaar schrieb 64 Mails. Sollten "Denkzettel" sein
- Unter Beschimpfungen waren sogar Morddrohungen
Via E-Mail haben zwei Villacher Jugendliche seit Ende Jänner Lehrern und Schülern der örtlichen Hauptschule gedroht. Die geständigen Schüler gaben an, dass sie sich ungerecht behandelt gefühlt hatten, weswegen sie ihren Opfern "Denkzettel" verpassen wollten. Unter den E-Mails waren sogar Morddrohungen.
64 Mails an Lehrer und Schüler der Hauptschule waren seit Ende Jänner eingegangen. Sie enthielten Beschimpfungen und sogar Morddrohungen. Anfang März erstattete der Direktor Anzeige.
Die Polizei forschte einen 14-jährigen Schüler der Schule und seinen 13-jährigen Bruder aus. Sie gestanden den Angaben zufolge, sich zunächst durch Ausspionieren des Passwortes den E-Mail Account eines Mitschülers angeeignet und in dessen Namen Drohmails verschickt zu haben. In der Folge seien die Bedrohungen über fingierte E-Mail-Adressen fortgesetzt worden.
Der 13-jährige Verdächtige war im Dezember 2005 von der betreffenden Schule verwiesen worden. Laut Polizei erfolgt eine Anzeige an die Staatsanwaltschaft Klagenfurt, betreffend des 13-Jährigen werde das Jugendamt verständigt. (apa/red)
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