Freitag, 24. März 2006

Sprengung in Vorarlberg: Faustgroße Felsstücke flogen 200 Meter durch die Luft!

  • Beschädigten in Klaus mehrere Häuser und Pkws
  • Laut Sicherheitsdirektion wurde niemand verletzt

Bei einer Felsstollensprengung in Klaus (Bezirk Feldkirch) sind am Donnerstag mehrere Wohnhäuser und Pkw beschädigt worden. Faustgroße Felsstücke wurden bis zu 200 Meter weit durch die Luft geschleudert, teilte die Sicherheitsdirektion mit. Verletzt wurde niemand.

Eine Baufirma führte bereits seit zwei Wochen genehmigte Sprengarbeiten zur Errichtung eines Wohnhauses durch. Zum Schutz vor wegbrechenden Felsteilen wurden spezielle Schutzmatten angebracht. Bei der insgesamt sechsten Sprengung löste sich aber ein Teil der Verankerung für die Matten. Ursache dafür war vermutlich die Detonationswucht. (apa/red)

24.3.2006 11:54