Neue Cams imitieren menschliches Auge: HDRI verhindert Über- und Unterbelichtung
- Neue Technologie soll Kontrastfähigkeit verbessern
- Bis zur Marktreife wird es noch rund 10 Jahre dauern

Die Bildauflösung moderner Cams und TV-Geräte wird immer besser. Die neuen Geräte kommen der menschlichen Sehkraft schon äußerst nahe. Anders sieht es da bei der Kontrastfähigkeit, der Erfassung von Helligkeitswerten, aus. Digitalkameras hinken da den Fähigkeiten des Auges noch weit hinterher. Eine neue Technik soll das nun ändern. Über- und Unterbelichtungen sollen damit bald der Vergangenheit angehören.
Das Auge kann vom Nachthimmel bis zum hellen Sonnenlicht ein äußerst großes Helligkeitsspektrum wahrnehmen und Helligkeitswerte von mindestens fünf Größenordnungen simultan sehen. Digitale Kameras und Monitore schaffen gerade einmal zwei bis drei Größenordnungen, diese allerdings auch nicht gleichzeitig, berichtet die telekom-presse.
High Dynamic Range Imaging (HDRI) könnte nun bald diese Lücke zwischen Fotografie und dem menschlichen Auge schließen, da damit das Erfassen und die Wiedergabe von Helligkeitswerten im Umfang des menschlichen Sehvermögens möglich wird. Erreicht wird dies durch das Übereinanderlegen unterschiedlicher Helligkeitslevel, ähnlich dem menschlichen Auge, so die telekom-presse. Über- und Unterbelichtungen könnten damit bald der Vergangenheit angehören. Bis zur Marktreife könnten aber noch rund 10 Jahre vergehen, meinen Forscher vom Max-Planck-Institiut. (red)
