Schnee, Eis, Kälte & Stürme: Endlos-Winter wird bei Vielen zur Belastung für die Psyche
- Antriebslosigkeit, Schlafstörungen & Co als Folgen
- PLUS: Tipps, wie Sie den Frust überwinden können

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Schnee, Eis, Stürme und Kälte ohne Ende - der heurige Winter nagt bereits schwer am Gemütszustand der Österreicher. Fehlende Sonne und warme Temperaturen sorgen allgemein für schlechte Stimmung, können aber besonders bei latent depressiven Menschen die Symptome verstärken. Doch es gibt Möglichkeiten, die Winterüberdrüssigkeit auszutricksen: Psychologe Cornel Binder-Krieglstein verrät einige Tipps.
Zu lange Kältephasen können sowohl psychische als auch physiologische Folgen haben. Anzeichen dafür gebe es viele: "Zum Beispiel Antriebs- und Lustlosigkeit, kein Appetit, Übelkeit, Schlafstörungen, aber auch Frustessen - Stichwort: Winterspeck - gehören dazu", sagt Binder-Krieglstein. Wer es nicht aus eigener Kraft schaffe, sich aus dem "Winterloch" zu ziehen, sollte einen Psychologen aufsuchen, um gemeinsam Strategien zu entwickeln, meinte der Experte.
Dem scheinbar endlosen Winter den Kampf ansagen ist nach Angaben des Psychologen eine sehr individuelle Angelegenheit: "Jeder sollte selbst überprüfen und sich fragen, was ihm am besten tut." Der eine entflieht der Dauerkälte mit einer Heizdecke, der andere sieht sich Fotos aus wärmeren Tagen an, besucht eine Therme, bucht den Sommerurlaub oder bereitet sich am Hometrainer bzw. mit Einkauf im Sportgeschäft auf seine sommerlichen Aktivitäten vor. (APA/red)
