Südstädter Aufholjagd gebremst: Admira erreicht gegen Ried daheim nur ein 0:0
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Die Aufholjagd der Admira in der österreichischen Fußball-Bundesliga ist am Mittwoch gebremst worden. Die Südstädter mussten sich nach zuletzt zwei Siegen en suite im Nachtragsspiel der 23. Runde vor eigenem Publikum gegen SV Ried mit einem torlosen Remis zufrieden geben, verkürzten aber immerhin den Rückstand auf den Tabellen-Neunten SV Mattersburg auf sieben Punkte.
Trotz der jüngsten Erfolge agierten die Niederösterreicher überraschend nervös. Der gesperrte Spielmacher Bjelica fehlte an allen Ecken und Enden, und so waren es die Innviertler, die zu den besseren Chancen kamen. In der 10. Minute wehrte Mandl einen Weitschuss von Drechsel ab, neun Minuten später streifte ein Kuljic-Freistoß das Außennetz und in der 31. Minute startete Kuljic ein Solo, das erst im Strafraum von Mandl gestoppt wurde.
Die ängstlichen Admiraner deuteten nur bei einem von Drechsel unfreiwillig per Kopf verlängerten Wagner-Freistoß, den Berger parierte, ihre Gefährlichkeit an und forderten in der 40. Minute nach einer Attacke an Wimmer im Strafraum vergeblich einen Elfmeter.
Nach der Pause haderten die Rieder mit Schiedsrichter Stuchlik, der in der 70. Minute einem Volley-Treffer des eingewechselten Kastner wegen eines vorangegangenen Remplers an Pashazadeh die Anerkennung versagte. Die Admiraner, die im Frühjahr unter dem neuen Trainergespann Baumgartner/Baumeister weiterhin kein Gegentor erhalten haben, gaben in der zweiten Hälfte mit Ausnahme von Daniel Wolf (94./drüber) keinen ernst zu nehmenden Torschuss ab, dafür hatte Kablar in der 85. Minute den Matchball für Ried auf dem Fuß: Sein Schuss im Strafraum zog aber am langen Eck vorbei.
In der hektischen Schlussphase musste zunächst Chefcoach Baumgartner auf die Tribüne, weil er sich über einen nicht gegebenen Strafstoß beschwert hatte. In der 94. Minute wurde schließlich noch der eingewechselte Admiraner Saglik mit Gelb-Rot unter die Dusche geschickt.
Admira - SV Ried0:0
Südstadt, 1.200, Stuchlik.
Admira: Mandl - Wimmer, Pashazadeh, Horvath, Flögel - Thonhofer (58. Morgenthaler), Panis (73. Saglik), D. Wolf, M. Wagner, Landerl - Bule (69. Egressy)
Ried: H.-P. Berger - Brenner, Glasner, Kablar, A. Schicker - Berchtold, Angerschmid, Michalik, Drechsel (77. P. Wolf) - Sulimani (63. Kastner), Kuljic
Gelb-Rote Karte: Saglik (94.)
(apa/red)
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