Transfer-Bombe in der Formel 1: Wechsel
von Räikkönen zu Ferrari angeblich perfekt
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Alle 18 Rennen: Von Bahrain bis Brasilien
Der Wechsel von McLaren-Mercedes-Pilot Kimi Räikkönen zu Ferrari als neuer Teamkollege von Rekord-Weltmeister Michael Schumacher in der kommenden Saison ist angeblich perfekt. "Seine Entscheidung ist schon gefallen - für Ferrari", zitierte die "Bild"-Zeitung einen namentlich nicht genannten "McLaren-Insider".
Der finnische Formel-1-Fahrer habe die schriftliche Zusicherung, sich bis zur Saisonmitte mitzuteilen, habe sich aber schon für die Scuderia entschieden. Seit Monaten kursieren Gerüchte, Räikkönen habe einen Vorvertrag mit Ferrari unterschrieben.
Räikkönen hat den Wechsel zu Ferrari kurz darauf dementiert. "Ich habe bei niemandem einen neuen Vertrag unterschrieben", ließ der finnische Pilot über einen Teamsprecher mitteilten.
Auch Schumachers Zukunft ist noch offen. Der 37-jährige Deutsche hatte mehrfach erklärt, erst zur Saisonmitte bekannt zu geben, ob er seine einmalige Karriere fortsetzen werde. Sollte dies der Fall sein, werde er zu "99,9 Prozent bei Ferrari bleiben". Ausschlaggebend ist für Schumacher die Konkurrenzfähigkeit seines Autos.
Nach dem zweiten Platz von Bahrain, in dem sich der 84-fache Grand-Prix-Sieger Titelverteidiger Fernando Alonso nach einem spannenden Rennen lediglich um 1,246 Sekunden geschlagen geben musste, verstärkten sich die Spekulationen, er verlängere bei den "Roten".
Schumachers Manager Willi Weber hatte in Sakhir aber versichert, am Zeitplan ändere sich nichts. Allerdings hat sich Weber laut "Bild" auf die Aufnahme von Vertragsverhandlungen mit Ferrari geeinigt. "Vor dem Sommer wird es keine Stellungnahme geben. Aber es ist doch ganz klar: Positive Ergebnisse sind nicht abträglich, wenn es darum geht, eine wichtige Entscheidung zu treffen", sagte er.
Alonso: "Ich mache mir überhaupt keine Sorgen"
Indes äußerte sich Bahrain-Sieger Alonso vor dem Grand Prix von Malaysia an diesem Wochenende in Sepang zuversichtlich über seine Chancen für das zweite Saisonrennen. "Ich mache mir überhaupt keine Sorgen", sagte der Renault-Pilot. "Wir haben die richtigen Leute und das richtige Auto, um die ganze Saison hindurch an der Spitze fahren zu können."
Renaults Chefingenieur Pat Symonds sagte, das Team habe gezeigt, "aus welchem Holz wir geschnitzt sind". Im Vorjahr hatte Alonso auf dem 5,543 Kilometer langen Kurs in Sepang bei brütender Hitze sowohl das Qualifying als auch den WM-Lauf gewonnen.
(apa/red)
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