Verwirrte Frau: Geisterfahrerin alarmierte Polizei in Bayern über viele Falschfahrer
- Oberösterreicherin bei Raststelle falsch aufgefahren
Ausgerechnet von der Geisterfahrerin selbst wurde in der Nacht auf Freitag die Polizei im bayerischen Rosenheim über die Geisterfahrt auf der Autobahn A8 zwischen Salzburg und München alarmiert. Die offensichtlich verwirrte 41-jährige Frau aus Oberösterreich meldete sich über Notruf bei der Einsatzzentrale und meldete, dass ihr zahlreiche Geisterfahrer entgegenkämen, teilte die Polizei Traunstein in einer Aussendung mit.
Die Oberösterreicherin war gegen 3.50 Uhr auf der A8 in Richtung München mit ihrem Auto zunächst ordnungsgemäß unterwegs. Offenbar wegen ihres verwirrten Zustandes wendete sie den Wagen bei einer Raststation und fuhr in falscher Fahrtrichtung wieder auf die Autobahn auf. Nach ihrem Anruf bei der Einsatzzentrale forderte die Polizei die 41-Jährige auf, sofort anzuhalten.
Kurz vor der Anschlussstelle Frasdorf trafen die ersten Polizeifahrzeuge auf das zu diesem Zeitpunkt bereits auf der Überholspur stehende Fahrzeug. Am Steuer saß die völlig apathisch wirkende Frau. Dass es auf der rund zehn Kilometer langen Geisterfahrt zu keinem Unfall gekommen war, dürfte die Frau dem geringen Verkehrsaufkommen zu dieser Zeit zu verdanken haben. Die Autobahn war nach der ersten Falschfahrermeldung von der Polizei zwischen den Anschlussstellen Rohrdorf und Frasdorf kurzzeitig gesperrt worden.
(apa)
