Großbritanniens Außenminister schließt Militärschlag der USA gegen den Iran aus
- Straw: "Mit Druck, aber mit friedlichen Mitteln lösen"
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Setzte sich sogar gegen US-Widerstand durch
Großbritannien hat am Montag einen Militärschlag der USA gegen den Iran ausgeschlossen. Auf die Frage des Senders BBC, ob er einen Angriff auf den wegen seines Atomprogramms kritisierten Staat für unvorstellbar halte, antwortete der britische Außenminister Jack Straw. "Ja, das ist es." Der Konflikt um das iranische Atomprogramm, das mittlerweile auch den UNO-Sicherheitsrat beschäftigt, sei ein Thema, das "zwar mit Druck, aber mit friedlichen und demokratischen Mitteln gelöst werden muss", sagte Straw weiter.
"Kein amerikanischer Präsident wird theoretisch jemals irgendeine Option ausschließen. In der Praxis steht militärisches Handeln für die Amerikaner nicht auf der Tagesordnung", sagte Straw weiter. Im Gegensatz zum Irak habe der Iran keine anderen Länder bedroht oder angegriffen.
Die USA, Großbritannien sowie weitere Staaten beschuldigen den Iran, heimlich an der Herstellung von Atomwaffen zu arbeiten. Der islamische Staat hatte dies stets zurückgewiesen und erklärt, sein Atomprogramm diene lediglich zur Stromerzeugung.
(apa/red)
