Sonntag, 19. März 2006

Vogelgrippe in Österreich: Keine Gefahr
einer H5N1-Infektion in unseren Badeseen

  • Expertenkommission gibt für Sommer Entwarnung
  • Konzentration der Viren im Wasser zu gering

Keine Infektionsgefahr von H5N1 in Badeseen: Zu diesem Schluss kam eine Expertenkommission des Gesundheitsministeriums nach einer eingehenden Untersuchung. Durch die Verdünnung im Wasser sei die Konzentration zu gering. Es bestehe zudem auch keine Gefahr für Kinder, die am Strand mit Kot von infizierten Vögeln in Berührung kommen, zitiert der ORF das Ministerium.

Mit dem Problem hat sich seit Anfang März eine Kommission unter der Leitung des Innsbrucker Univ-Prof. Manfred Dierich auseinander gesetzt, die vom Obersten Sanitätsrat ins Leben gerufen wurde. Berufen wurden etwa Hygieniker oder Veterinärmediziner.

Bereits zu Beginn der Untersuchung sah Hygiene-Experte Dierich gegenüber der APA keinen Anlass zur Panik. Er sprach vor zwei Wochen davon, dass eine Verdünnung der Viren im Wasser möglich sei und eine Infektionsentwicklung hätte deswegen auch etwas mit der Dosis zu tun. Darüber hinaus sind die Erreger der Vogelgrippe auch recht temperaturempfindlich und das Wasser sei für sie generell keine so gute Umgebung. (apa/red)

19.3.2006 10:33