Sonntag, 19. März 2006

Brutaler Raubüberfall in Vorarlberg: Lebensmittelhändler mit Messer verletzt!

  • 23-jähriger Türke vorläufig noch nicht ansprechbar
  • Für Emittler sind derzeit noch viele Fragen offen

Brutaler Raubüberfall auf einen 23 Jahre alten türkischen Lebensmittelhändler in Fußach (Bezirk Bregenz): Sonntagvormittag fehlte weiterhin jede Spur zu den mutmaßlichen zwei Tätern. Das Opfer war in der Nacht auf Sonntag durch einen Messerstich in die Brust schwer verletzt worden und vorläufig nicht ansprechbar.

"Uns sind die Hände gebunden, weil wir das Opfer noch nicht vernehmen konnten", erklärte der leitende Ermittlungsbeamte Hans Poiger der APA. Der in Lustenau wohnhafte Mann musste nach seiner Einlieferung ins LKH Bregenz notoperiert werden.

Für die Ermittler waren zu diesem Zeitpunkt noch viele Fragen offen. Die Sicherheitsdirektion Vorarlberg änderte ihre Diktion von ursprünglich "Überfall" auf "Verdacht des schweren Raubes". Bisher gab es keine Zeugen. Die wenigen Anhaltspunkte zur Tat stammen vom Opfer, die er noch am Tatort bzw. gegenüber den Sanitätern auf dem Transport ins Krankenhaus machte. Demnach sollen es zwei relativ kleine, schwarz gekleidete und maskierte Täter gewesen sein. Sie hätten Schriftdeutsch gesprochen. Das Opfer, so Poiger, habe noch selbst telefonisch die Polizei anrufen können.

Noch völlig unklar war vorerst auch, wie viel Geld geraubt worden ist und warum sich der Händler noch zu so später Zeit in seinem Laden aufgehalten hatte: Der Mann, der den Laden mit seiner Familie betreibt, hatte den Notruf kurz nach 1.00 Uhr abgesetzt. Eine sofort eingeleitete Alarmfahndung hatte keine konkreten Ergebnisse gebracht. (apa/red)

19.3.2006 11:39