Warmer Empfang: 2004 verwöhnte der Frühlingsbeginn die Wiener mit 22,1 Grad!
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Eine Melange im Schanigarten - davon werden wir trotz des Frühlingsbeginns an diesem Montag nur träumen können. Doch am 21. März 2004 war dies ganz anders, weiß ZAMG-Klimatologe Helmut Derka: Bis auf 22.1 Grad kletterte das Thermometer in Wien und verpasste den Rekordwert von 1990 (22,5 Grad nur knapp). Aber auch Innsbruck mit 19,5 und Klagenfurt mit 16,9 Grad bereiteten vor zwei Jahren dem Frühling einen warmen Empfang.
Mit den prognostizierten elf Grad Höchsttemperatur für den 20. März, dem diesjährigen Frühlingsbeginn, dürfte exakt die durchschnittliche Höchsttemperatur der vergangenen 30 Jahre erreicht werden, allerdings für den 21. März, jenen Tag, auf den zumeist die Tag- und Nachtgleiche fällt. In Innsbruck liegt der Durchschnittswert um ein Grad über jenem von Wien - und auch die Höchsttemperatur schlägt mit 23,7 (1974) jene von Wien, so die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik.
Bei der tiefsten Höchsttemperatur liegen Wien und Klagenfurt gleichauf. Und zwar mit 0,3 Grad plus, die in der Bundeshauptstadt 1906 und 1980, in der Kärntner Landeshauptstadt 1962 gemessen wurden. Im Vorjahr gewann Innsbruck mit 14,1 Grad den "Wettbewerb" der drei Kommunen, Klagenfurt kam auf 9,6 und Wien auf lediglich 7,7.(apa)
