Geburten in Österreich: Im Jänner kamen um 52 Babys weniger als 2005 auf die Welt
- Zahl der Neugeborenen sinkt besonders in Kärnten
- Mehr Nachwuchs in Salzburg, Steiermark & Vorarlberg
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Leichter Rückgang bei den Geburten in Österreich: Im Jänner 2006 sind 52 Babys weniger auf die Welt gekommen als im Jänner des Vorjahres. Insgesamt bedeute das eine Abnahme um 0,9 Prozent, gab die Statistik Austria am Freitag in einer Aussendung bekannt. Zugenommen hat die Geburtenzahl in den Bundesländern Salzburg, Steiermark und Vorarlberg.
Am stärksten zurückgegangen ist die Zahl der Neugeborenen in Kärnten. Verglichen mit dem Vorjahr gab es dort um sechs Prozent weniger Geburten. Ähnliche Ergebnisse erzielten auch das Burgenland mit 5,5 Prozent und Tirol mit 5,1 Prozent. In Oberösterreich wurden insgesamt vier Prozent weniger Kinder geboren, auch Niederösterreich (minus 2,6 Prozent) und Wien (minus 1,2 Prozent) verzeichneten Rückgänge.
In Salzburg hingegen hat die Geburtenzahl mit 9,7 Prozent am stärksten zugenommen. Zuwächse gab es auch in Vorarlberg (plus 6,8 Prozent) und der Steiermark (plus 4,4 Prozent).
Innerhalb des Zeitraums Februar 2005 bis Jänner 2006 hat die Zahl der Geburten in Österreich verglichen mit den vorangegangenen zwölf Monaten (Februar 2005 bis Jänner 2006) ebenfalls um 0,7 Prozent abgenommen. Insgesamt seien in diesem Zeitraum mit 77.200 Neugeborenen, 575 Babys weniger auf die Welt gekommen, so die vorläufige Summe der Statistik Austria. Um 1,6 Prozent zurückgegangen ist dieser Periode auch die Zahl der ehelich geborenen Kinder. Die der unehelichen Babys hat dagegen um 0,8 Prozent zugenommen.
(apa/red)
