Hutchison verspricht sinkende Handytarife:
"3" will Ersatz für Preistreiber tele.ring sein
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sinkende Handytarife
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Der derzeit fünftgrößte österreichische Mobilfunkanbieter Hutchison (Drei) will nach der geplanten Übernahme von tele.ring durch T-Mobile für weiter sinkende Mobilfunk-Tarife in Österreich sorgen. Schon heute sei Drei billiger als tele.ring. "Den Weg des Maverick (Preistreiber, Anm.) für Sprachtelefonie werde man auch in Zukunft konsequent weitergehen", erklärte Unternehmenschef Berthold Thoma in einer Aussendung.
Wenn Hutchison, wie geplant, beim Verkauf von tele.ring an T-Mobile die tele.ring-Sendestandorte übernehmen sollte, werde man im Laufe des Jahres 2007 das hauseigene UMTS-Netz österreichweit ausbauen. Die teilweise Untermiete im Netz des Marktführers A1 falle dann weg. Hutchison sei dann noch flexibler in der Preisgestaltung, erklärte Unternehmenssprecherin Maritheres Paul.
Hutchison widerspricht EU
Hutchison widersprach damit Bedenken der EU-Kommission im Rahmen der Fusionsprüfung T-Mobile/tele.ring, wonach es "unwahrscheinlich" sei, "dass Hutchison die gleiche Geschäftsstrategie und Preissetzungspolitik wie tele.ring betreiben wird". Was Hutchison nicht plane sei lediglich die Gründung einer eigenen Diskont-Marke, wie dies der Konkurrent One mit "Yesss!" getan habe. Das bedeute aber nicht, dass man in Zukunft auch verstärkt wieder mit günstigen Preisen Kunden anwerben wolle.
"Wettbewerb in Österreich gesichtert"
Dass der Wettbewerb in Österreich nicht mehr gesichert wäre, wenn die EU-Kommission den Zusammenschluss von T-Mobile und tele.ring genehmigen sollte, wie One-Chef Jorgen Bang-Jensen diese Woche befürchtete, glaubt Hutchison-Chef Thoma deshalb nicht. Thoma bezeichnete Bang-Jensens Aussagen als reinen "Lobbying-Versuch" und hofft auf "eine objektive Entscheidung" der Kommission. (APA/red)
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