Österreicher sind Fußball-Europameister! Heimische Robo-Kicker holen gleich 3 Titel
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- Rund 1.500 Zuschauer freuten sich über die Erfolge
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Deutlich mehr Erfolg als ihre menschlichen Kollegen bei internationalen Ausscheidungen hatten wieder einmal österreichische Roboter-Kicker. Die Mannschaften um Teamchef Peter Kopacek von der Technischen Universität (TU) Wien errangen bei der Roboterfußball-Europameisterschaft vom 2. bis 5. März an der TU in Wien zwei Europameister- und einen Vizeeuropameister-Titel.
Zufrieden war der TU-Professor nicht nur mit dem Abschneiden seiner Mannschaften, sondern auch mit dem Publikumsinteresse rund 1.500 Zuschauer verfolgten das Spektakel. "Eine gute Werbung für den Roboterfußball", stellte Kopacek zufrieden fest. Robo-Kicken ist mehr als nur Spielerei einiger Technik-Freaks. Schließlich müssen die wenige Zentimeter großen und beräderten Roboter-Würfel während des Spiels völlig selbstständig agieren, der Wettbewerb im Spiel treibt die Entwicklung voran. Varianten der Fußball-Robos werden mittlerweile auch für technische Zwecke eingesetzt.
In der Königsdisziplin der Large League (elf gegen elf) errang das TU Team mit klaren Siegen über Slowenien (3:1 und 4:2) den Europameistertitel. Heiß umkämpft waren die Titel in der Middle (fünf gegen fünf) und e-Middle League (fünf gegen fünf auf größerem Spielfeld). In der Middle League unterlag das TU Team äußerst knapp in der Verlängerung der Slowakei mit 2:3 und wurde damit Vize-Europameister. Im spannenden Finale der e-Middle League revanchierten sich die Österreicher mit einem klaren 8:5-Sieg. (APA/red)
