ARBÖ-Prüfer schlagen Pleite-Alarm

·NEWS: ARBÖ-Prüfer schlagen Pleite-Alarm
Exklusiv: "Consultatio" sieht "Insolvenzgefahr"
NEWS deckt auf: Geheime Prüfberichte orten ,Insolvenzgefahr bei ARBÖ-Organisationen. Führten Misswirtschaft und Traumgagen zum ARBÖ-Debakel?
Bei der Geschäftsgebarung des SPÖ-nahen Autofahrerklubs ARBÖ scheint Wirtschaft in den vergangenen Jahren ein zentrales Thema gewesen zu sein. Folgt man den NEWS vorliegenden Prüfberichten, dürften dies Misswirtschaft, Freunderlwirtschaft und Vetternwirtschaft gewesen sein. Ein Managementmodell, von dessen konsequenter Umsetzung hoch bezahlte SP-Manager spätestens seit der Konsum-Pleite hätten Abstand nehmen sollen. Haben sie aber offenbar nicht, und deshalb ist jetzt auch die zukünftige wirtschaftliche Existenz des ARBÖ bedroht.
Zur Vorgeschichte: Am 14. Februar 2006 hat der neue ARBÖ-Präsident Peter Rezar, seines Zeichens Nachfolger des erst im November abgewähl-ten langjährigen ARBÖ-Bosses und SPÖ-Anwaltes Herbert Schachter, den Geschäftsführer des ARBÖ, Schachters Intimus Rudolf Hellar, mit sofortiger Wirkung suspendiert.
Knapp zwei Wochen später, am 25. Februar, wollte Rezar bei einer Präsidiumssitzung schließlich sogar die fristlose Entlassung Hellars durchsetzen. Doch das Präsidium darunter Hellars Mentor Schachter verweigerte ihm dabei die Zustimmung. Rezar trat prompt zurück und verließ wutentbrannt die Sitzung.
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