NEWS: Meinl startet jetzt mit neuer Airport-Aktie durch - Börsegang Mitte des Jahres
- Beteiligung an Flughäfen in Russland & Osteuropa
In der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS kündigt Julius Meinl V. an, eine Airport-Aktie zu begeben. "Wir gründen analog zu unserer Immobiliengesellschaft Meinl European Land die Gesellschaft Meinl Airports International, die sich an Flughäfen in Russland, Zentral- und Osteuropa sowie anderen Emerging Markets beteiligen wird", kündigt Meinl im NEWS-Interview an. Der Börsengang von "Meinl Airports International" soll Mitte dieses Jahres erfolgen.
Bereits jetzt ist Meinl mit "Meinl European Land" einer größten Immobilieninvestoren in Zentral- und Osteuropa, wobei das Baltiukum, Russland und die Türkei ebenfalls mit dazu zählen. "Wir sehen noch großes Potenzial. Die derzeitige Situation in diesen Ländern ist vergleichbar mit dem Konsum-Boom in den USA, der in den späten 50er Jahren eingesetzt hat", zeigt sich Meinl im NEWS-Gespräch optimistisch. Steigender Konsum bedeutet für Meinl auch, dass die Luftfahrt vor einem gewaltigen Aufschwung steht. "Das bestätigen sämtliche Marktforscher", so Meinl in NEWS.
Aus diesem Grund sieht Meinl besonders große Chancen für Flughafenimmoibilien. "Die Airports in diesen Ländern sind oft sehr veraltet. Flughäfen leben heute von Geschäftsflächen und Immobilienentwicklung, also unserem Kerngeschäft", erklärt der Banker im NEWS-Interview.
Meinls Ziel ist es, sich im Zuge von Privatisierungen an Flughäfen zu beteiligen oder sie zu kaufen."Wir prüfen derzeit schon einige konkrete Projekte", verrät der Immobilienspezialist im NEWS-Gespräch.
Pro Flughafenbeteiligung rechnet Meinl mit einer durchschnittlichen Investitionssumme von 500 Millionen Euro. Auch die Renditen sollen über den üblichen Immobilienerträgen liegen. "Ein Investor kann damit rechnen, dass sich sein Kapital in etwa fünf Jahren verdoppelt", konkretisiert Meinl in NEWS das Ertragsziel. Wie eine Flughafenprivatisierung funktioniert, weiß man in der Meinl Privatbank ganz genau. Schließlich war Meinl jene Investmentbank, die den Flughafen Bratislava im Auftrag der slowakischen Regierung privatisiert hat. "Wir haben dabei viel gelernt", erklärt Meinl in NEWS.
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