1002. arabische Nacht in der Formel 1: Red Bull präsentierte in Bahrain beide WM-Teams
- Toro Rosso im spektakulären wie eigenwilligen Design
- 1.200 geladene Gäste feiern Fahrer und neue Autos
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Unter dem Motto "Die 1002. arabische Nacht" hat Red Bull in der bahrainischen Hauptstadt Manama seine beiden Teams für die Formel-1-Weltmeisterschaft 2006 präsentiert. Beim spektakulären "Launch" der Teams auf der Privatinsel des noblen Ritz-Carlton-Hotels fiel wie angekündigt vor allem der Toro Rosso mit seiner ebenso spektakulären wie unkonventionellen Designauslegung des "Bullen" auf. Vorgestellt wurden zudem alle sechs Piloten.
In Anwesenheit der gesamten Formel-1-"Familie" um FIA-Boss Max Mosley verfolgten rund 1.200 geladene Gäste die luxuriöse Show im orientalischen Rahmen. Nach einer rund einstündigen Einstimmung mit dem englischen Slogan "The waiting is over" ("Das Warten ist vorbei") wurden der RB2, Red Bulls erstes wirklich eigenständiges Formel-1-Auto, sowie der neue STR1 an langen Stahlseilen emporgezogen und zum Fliegen gebracht.
Letzterer bestach durch einen vom Osttiroler Jos Pirkner höchst eigenwillig designten "Bullen". Stilistisch hat Toro Rosso, von der Konkurrenz bereits zu einem Geheimfavoriten erklärt, also schon vor dem ersten Rennen die Nase vorne, während Christian Klien und David Coulthard 2006 in einem dem Vorjahres-Design sehr ähnelnden RB2 an den Start gehen.
Zwar gab es diesmal keine internationalen Top-Einlagen wie jenen von US-Popstar Pink im Vorjahr in Australien, dafür verzauberte das orientalische Ambiente die zahlreichen Gäste, darunter Toro-Rosso-Miteigentümer Gerhard Berger oder Ex-Schwimmstar Franziska van Almsick, die künftig für RTL von der Formel 1 berichten wird.
Um das Aussehen des Autos bis zur offiziellen Präsentation geheim halten zu können, hatte Red Bull ein gelungenes Täusch- und Tarnmanöver hingelegt. Die Einsatz-Toro-Rossos waren seit Tagen abgedeckt und bei der technischen Abnahme auf der eine Stunde vom Präsentationsort entfernten Rennstrecke praktisch bis zur Unkenntlichkeit überklebt. Präsentiert wurden am Abend nur Show-Cars ohne Motoren. Sie werden direkt in den Hangar 7 nach Salzburg gehen. (apa/red)
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