"Schicksalsjahr" für Christian Klien: Red
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Auch Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko hat in Bahrain die Bedeutung der Formel-1-Saison 2006 für die weitere Karriere von Christian Klien herausgestrichen. "Der Boss hat klar gesagt, dass er heuer schneller sein muss als David Coulthard", erinnerte Marko an die Worte von Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz, der dem 23-jährigen Vorarlberger vor dessen dritter F1-Saison mächtig Druck gemacht hatte.
Mateschitz hatte dabei gemeint, ein "langsamer" Nummer-2-Fahrer mache weder für das Team noch für den Piloten selbst Sinn und in den Raum gestellt, dass man sich für 2007 auch außerhalb des Red-Bull-Programmes am Fahrermarkt umsehen werde, sollte keiner der "hauseigenen" Piloten oder einer aus der RB-Talenteschmiede entsprechen. Unter dem Motto "der schnellste Pilot ist gerade gut genug für Red Bull", hatte Mateschitz selbst das Engagement eines Michael Schumacher oder Kimi Räikkönen nicht ausgeschlossen.
Dieser Meinung ist auch Marko. "Mann kann nicht einen Adrian Newey holen und einen Ferrari-Motor haben und dann nicht auch auf dem Fahrersektor entsprechend aufrüsten", sagte der Grazer in Bahrain unmissverständlich. Umgekehrt gab es allerdings auch Lob für Klien. "Es hat durchaus bereits Aufflackerer in die richtige Richtung gegeben, er muss es jetzt nur noch über eine ganze Renndistanz bringen", betonte Marko und stellte klar: "Wenn wir ihm das nicht zutrauen würden, hätten wir ihn nicht ins Auto gesetzt."
Klien geht zumindest nach außen hin sehr gelassen mit der Aussicht auf sein "Schicksalsjahr" um. Er habe im Vorjahr wegen der Cockpit-Wechsel mehr Druck empfunden als dieses Jahr, meinte der neuerdings in der Schweiz lebende Hohenemser. Er wolle Coulthard in der kommenden WM mächtig ärgern. "Ich weiß, dass ich ihn schlagen kann", meinte Klien.
(apa/red)
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