Vermutlich 40 Todesopfer bei Busunglück in Türkei: Reisebus in Fluss gestürzt
- Elf Menschen konnten sich rechtzeitig auf Dach retten
- Ursache unklar, Überlebender schlug selbst Alarm
Bei einem schweren Busunglück im Nordosten der Türkei sind in der Nacht zum Donnerstag möglicherweise mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Der Bus versank in einem Fluss, nachdem er von der Straße abgekommen und den Abhang hinuntergestürzt war. Elf Menschen überlebten das Unglück, wie türkische Medien berichteten.
Die Überlebenden hatten sich auf das Dach des Busses gerettet und konnten mit Seilen ans Ufer gezogen werden. Ein Passagier wurde tot geborgen. Um an die unter dem Wasser im Bus eingeschlossen Passagiere zu kommen, wurde ein flussaufwärts gelegener Staudamm geschlossen.
Ursache noch unklar
Der Bus befand sich auf dem Weg von Istanbul in die osttürkische Stadt Van. Den Berichten zufolge war er in der Nacht aus noch ungeklärter Ursache in der Provinz Tokat in den Kelkit-Fluss gestürzt. Die Rettungsarbeiten liefen erst an, nachdem ein Überlebender das nächste Dorf erreicht und die Behörden alarmiert hatte. (APA/red)
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