Dutzende Beben im Meer vor Thailand: Behörden rufen zu Wachsamkeit auf
- Bevölkerung soll Veränderungen des Meeres melden
- Erdstöße allerdings nicht stark genug für Tsunami
Nach Dutzenden Beben im Meer vor Thailand haben die Behörden die Küstenregion am Samstag zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. Die Einwohner sollten ungewöhnliche Veränderungen der Andamanensee unverzüglich melden, heißt es in dem Aufruf des Nationalen Katastrophenwarnzentrums. Die Menschen sollten insbesondere auf eine Veränderung der Farbe des Wassers, eine außergewöhnliche Wellenstruktur oder Blasen an der Meeresoberfläche achten.
Die mehr als 30 Beben, die seit Donnerstag in der Andamanensee registriert wurden, seien nicht stark genug gewesen, um einen Tsunami auszulösen, betonte das Zentrum. Die zuständigen Behördenmitarbeiter sollten aber dennoch in Alarmbereitschaft sein. Bei der Tsunami-Katastrophe von Weihnachten 2004 kamen an der thailändischen Küste 5.400 Menschen ums Leben.
(apa/red)
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