Mittwoch, 8. März 2006

Keine H5N1-Infektion bei steirischer Ente: Großräumige Schutzzone wird aufgehoben

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Zwei Entwarnungen bezüglich möglicher Vogelgrippe-Infektionen gab es in Wien und in der Steiermark: Laut den Testergebnissen aus dem EU-Referenzlabor Weybridge war weder der tote Schwan aus dem Wasserpark in Wien-Floridsdorf, noch die Moschusente aus dem Raum Hartberg mit dem gefährlicheren H5N1-Virus infiziert. Während die Schutzzone in der Steiermark Donnerstag wieder aufgehoben wird, bleibt jene in Wien aufrecht.

Der tote Schwan aus dem Wasserpark in Wien-Floridsdorf war nicht - wie zunächst aus dem Wiener Rathaus verlautet - mit dem für Menschen gefährlichen Vogelgrippe-Virus H5N1 infiziert, sondern "nur" mit H5, korrigierte das Rathaus seine Angaben. Die ursprüngliche, falsche Information war auf ein missverständliches Telefonat zwischen Ministerium und städtischem Veterinäramt zurückzuführen, hieß es.

In dem Gespräch sei von einem "positiven Ergebnis" die Rede gewesen. Die Mitarbeiter des Veterinäramts hätten dies zunächst als Bestätigung für eine H5N1-Infektion interpretiert. Der Verdachtsfall war am 18. Februar bekannt geworden.

Die Moschusente aus dem Raum Hartberg ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums weder mit H5N1 noch mit dem ungefährlicheren H5-Virus infiziert.

Laut dem Weybridge-Befund lieferte die Untersuchung des Tieres ein negatives Ergebnis. Der Befund der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit hatte zuvor einen "dringenden Verdacht" auf H5N1 ergeben.

(apa/red)

8.3.2006 17:26