Mittwoch, 8. März 2006

NEWS-Gallup-Umfrage: Jeder dritte in Österreich für "Schießbefehl" auf Katzen

  • Vogelgrippe: Jeder Zweite fürchtet um sein Haustier
  • Deutschland: Infizierte Katzen "Gefahr für Menschen"
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Die Angst vor der Vogelgrippe hat Österreich fest im Griff. Das zeigt eine exklusive Gallup-Umfrage, die in der morgen erscheinenden Ausgabe von NEWS veröffentlicht wird. Die wichtigsten Eckdaten:

48 Prozent, also fast jeder zweite Österreicher, haben Angst vor einer Infektion des Haustiers. Folge: "Hausarrest" für Katzen, Leinenzwang für Hunde.

37 Prozent, also mehr als jeder dritte Befragte, sprechen sich dafür aus, dass streunende Katzen zum Abschuss freigegeben werden sollten.

25 Prozent, also ein Viertel der Österreicher, glauben, dass das gefährliche H5N1-Virus so wie in Asien demnächst auch in Europa auf Menschen überspringen könnte. Besonders groß ist diesbezüglich die Angst bei den unter Dreißigjährigen (35%) und im Großraum Wien (37%).

33 Prozent, also exakt ein Drittel der Befragten, gibt an, seine Kinder bereits auf die Vogelgrippe-Gefahr aufmerksam gemacht zu haben. Weitere 30 Prozent meiden Gewässer mit Wildvögeln, 23 Prozent Plätze mit Tauben.

55 Prozent, also die überwiegende Mehrheit, glauben, dass die österreichische Regierung "eher schlecht bis gar nicht" auf die Gefahren durch die Vogelgrippe vorbereitet ist.

Weniger Einfluss hat die Virus-Angst auf die Eßgewohnheiten der Österreicher: Nur 10 Prozent konsumieren derzeit kein Hühnerfleisch, lediglich sieben Prozent verzichten auf den Genuss von Hühnereiern.

Die gesamte Story zur Gallup-Umfrage finden Sie im aktuellen NEWS!

8.3.2006 12:34