Serien-Crash auf A1: Massenkarambolage im dichten Nebel fordert 2 Schwerverletzte
- Oberösterreich: 18 Fahrzeuge an Mega-Unfall beteiligt

Dichter Nebel und "nicht angepasste Geschwindigkeit" waren am Mittwoch laut Polizei die Ursachen einer Massenkarambolage auf der Westautobahn (A1) im oberösterreichischen Seengebiet. Insgesamt waren 18 Fahrzeuge an dem Serienunfall beteiligt. Zwei Schwerverletzte mussten mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.
In der Nacht und in den frühen Morgenstunden herrschte auf der Autobahn zwischen Regau und Seewalchen dichter Nebel. ÖAMTC und Polizei berichteten, dass die Sichtweite stellenweise nur zehn Meter betrug. Im beginnenden Berufsverkehr kam es dann bei Regau (Bezirk Vöcklabruck) zur ersten Kollision: Zwölf Fahrzeuge, darunter zwei Lastwagen, krachten ineinander.
Hinter der Unfallstelle bildete sich rasch ein Stau. Da viele nachfolgende Lenker nicht mehr rechtzeitig bremsen konnten, kam es zu zwei weiteren Auffahrunfällen mit insgesamt sechs Fahrzeugen. Bei diesen Zusammenstößen wurden zwei Personen schwer verletzt und mussten vom Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.
Die Autobahn blieb nach dem Unfall in Richtung Salzburg zwei Stunden lang gesperrt. Der Verkehr wurde über die B144 und die B145 umgeleitet, zeitweise war ein Durchkommen am Pannenstreifen möglich. Dennoch bildete sich rasch ein Rückstau von bis zu zehn Kilometern Länge. Am späten Vormittag war die Autobahn wieder frei befahrbar. Etwa dreißig Mann der Feuerwehr und 15 Polizisten waren mit der Absicherung der Unfallstelle und den Aufräumarbeiten beschäftigt. (apa/red)
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